Thomas Herrholz: Natur, Landwirtschaft und Tourismus | Wahlkreis 22

THEMA 9 · WAHLKREIS 22 · LANDTAGSWAHL 2026

Natur, Landwirtschaft und Tourismus im Gleichgewicht – wie gelingt Entwicklung ohne Verlust regionaler Stärke?

Der Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte V ist zugleich Lebensraum, Wirtschaftsraum und Kulturlandschaft. Landwirtschaft, Natur, Tourismus, Energie und kommunale Entwicklung nutzen teilweise dieselben Flächen. Aktuelle regionale Angebote und Landesinvestitionen zeigen, dass Naturräume auch ein wirtschaftlicher Standortfaktor sind.

Landschaft ist im Wahlkreis Lebensgrundlage und Wirtschaftsfaktor zugleich

Der Name Mecklenburgische Seenplatte steht bereits für eine Region, in der Natur und Landschaft eine besondere Rolle spielen. Im Wahlkreis 22 kommen landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wälder, Seen, Dörfer, historische Orte und touristische Angebote zusammen. Diese Vielfalt ist attraktiv, führt aber auch zu Zielkonflikten. Fläche kann nicht gleichzeitig unbegrenzt für Landwirtschaft, Naturschutz, Wohnungsbau, Verkehrswege, Gewerbe und Energieinfrastruktur genutzt werden.

Deshalb braucht regionale Entwicklung nachvollziehbare Abwägungen. Landwirtschaftliche Betriebe benötigen verlässliche Produktionsgrundlagen. Naturschutz soll wertvolle Lebensräume erhalten. Kommunen brauchen Entwicklungsmöglichkeiten. Tourismus lebt von Landschaft, Kultur und guter Infrastruktur. Auch die Energiewende beansprucht Flächen und verändert das Landschaftsbild.

Die politische Aufgabe besteht nicht darin, eines dieser Interessen pauschal über alle anderen zu stellen. Entscheidend ist, Regeln so zu gestalten, dass Konflikte früh erkannt, transparent abgewogen und möglichst tragfähige Lösungen gefunden werden.

Burg Stargard zeigt die Verbindung von Kultur, Natur und Tourismus

Die offizielle Tourismusplattform Mecklenburg-Vorpommern führt die Tourist-Information Burg Stargard und beschreibt touristische Ziele und Angebote rund um die Stadt. Die Burganlage und die umgebende Landschaft machen deutlich, dass touristische Attraktivität nicht nur aus großen Ferienzentren entsteht. Historische Orte, Rad- und Wanderangebote, regionale Gastronomie und Natur können gemeinsam Besucher anziehen.

Für Kommunen ist Tourismus dann besonders wertvoll, wenn daraus regionale Wertschöpfung entsteht. Übernachtungen, Gastronomie, Einzelhandel, Freizeitangebote und Dienstleistungen können profitieren. Gleichzeitig verursacht Tourismus Anforderungen an Wege, Beschilderung, Pflege, Parkmöglichkeiten und öffentliche Infrastruktur.

Eine nachhaltige Entwicklung muss deshalb die Interessen von Einwohnern mitdenken. Orte sollen nicht nur für Besucher attraktiv sein, sondern auch für die Menschen, die dort leben.

Touristische Wege verbinden Orte und machen Landschaft erlebbar

Die Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte beschäftigt sich unter anderem mit touristischen Wegenetzen. Nach den aktuellen Angaben verfügt die Region über ein umfangreiches Netz für Radfahren, Wandern und Reiten. Solche Wege sind mehr als Freizeitangebote. Sie verbinden Orte, schaffen touristische Routen und können die regionale Wirtschaft unterstützen.

Damit ein Wegenetz attraktiv bleibt, braucht es Pflege, Beschilderung und sinnvolle Anschlüsse. Wege verlaufen häufig über Gemeindegrenzen hinweg. Deshalb sind Abstimmung und gemeinsame Planung wichtig. Für einen Wahlkreis mit fünf Ämtern liegt darin eine besondere Chance: Touristische Angebote können als zusammenhängende regionale Erlebnisse gedacht werden.

Gleichzeitig müssen Nutzungen miteinander vereinbar bleiben. Landwirtschaft benötigt Zufahrten und Bewirtschaftungsflächen. Naturschutz kann Einschränkungen verlangen. Radfahrer, Wanderer und Reiter haben unterschiedliche Bedürfnisse.

Naturschutz kann Infrastruktur und regionale Entwicklung verbinden

Das Land hat im August 2026 aktuelle Investitionen in Naturparkinfrastruktur vorgestellt. Die entsprechende Mitteilung betont den Zusammenhang von Naturerleben, nachhaltigem Tourismus und regionaler Entwicklung. Das dort genannte konkrete Projekt wird auf dieser Seite ausdrücklich nicht als Investition des Wahlkreises 22 dargestellt.

Für den Wahlkreis ist der grundsätzliche Ansatz dennoch relevant. Naturräume können geschützt und zugleich über gut gelenkte Wege, Information und Bildungsangebote zugänglich gemacht werden. Besucherlenkung kann helfen, empfindliche Bereiche zu entlasten, wenn Wege und Angebote klar organisiert sind.

Entscheidend ist, dass Naturschutz nicht nur als Verbotspolitik wahrgenommen wird und Tourismus nicht auf kurzfristige Besucherzahlen reduziert wird. Langfristige Attraktivität entsteht gerade dadurch, dass Landschaft, Artenvielfalt und regionale Identität erhalten bleiben.

Landwirtschaft braucht verlässliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Anerkennung

Landwirtschaft prägt große Teile des ländlichen Raumes. Betriebe produzieren Lebensmittel, bewirtschaften Flächen und gestalten die Kulturlandschaft. Gleichzeitig stehen sie unter wirtschaftlichem Druck und müssen zahlreiche Vorgaben erfüllen. Klima, Märkte, Energiepreise und politische Regeln beeinflussen ihre Planung.

Für diese Landingpage wird Thomas Herrholz keine persönliche agrarpolitische Position zugeschrieben, für die kein aktueller belastbarer Beleg vorliegt. Die Landwirtschaft ist hier ein regionales Sachthema, das in die Frage nach Flächennutzung und Entwicklung gehört.

Wichtig ist ein fairer Umgang mit Zielkonflikten. Natur- und Gewässerschutz können Anforderungen an die Bewirtschaftung stellen. Landwirtschaft wiederum braucht Planungssicherheit und wirtschaftliche Tragfähigkeit. Gute Politik sollte Lösungen suchen, die ökologische Ziele wirksam erreichen und zugleich praktisch umsetzbar bleiben.

Energiewende verschärft die Flächenfrage – und eröffnet Chancen

Thomas Herrholz hat 2026 eine eigene Position zur Windenergie veröffentlicht und dabei Transparenz, kommunale Mitgestaltung und Nutzen vor Ort betont. Diese Position ist für das Thema Natur, Landwirtschaft und Tourismus relevant, weil Energieinfrastruktur ebenfalls Landschaft und Flächennutzung berührt.

Landwirtschaft

Flächennutzung für Energie darf betriebliche Zusammenhänge nicht ignorieren. Gleichzeitig können erneuerbare Energien wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnen.

Naturschutz

Planungen müssen Schutzgebiete, Arten und ökologische Funktionen berücksichtigen.

Tourismus

Landschaftsbild und Erholungswert sind für touristische Angebote relevant.

Kommunen

Gemeinden brauchen Beteiligung und einen erkennbaren Nutzen bei größeren Infrastrukturprojekten.

Einwohner

Frühe Information und transparente Verfahren können Konflikte nicht immer verhindern, aber Entscheidungen nachvollziehbarer machen.

Regionale Wertschöpfung

Wo Entwicklung stattfindet, sollte geprüft werden, wie Aufträge oder Einnahmen möglichst in der Region wirksam werden.

Das Ziel ist kein Stillstand, sondern verantwortliche Entwicklung

Eine attraktive Kulturlandschaft bleibt nicht dadurch erhalten, dass jede Veränderung ausgeschlossen wird. Dörfer brauchen Entwicklung, Betriebe müssen investieren, Verkehrswege werden erneuert und Energieversorgung verändert sich. Gleichzeitig wäre es kurzsichtig, natürliche und kulturelle Werte zu verbrauchen, die später nicht einfach wiederhergestellt werden können.

Deshalb sollte politische Planung langfristig denken. Welche Flächen sind besonders schützenswert? Wo ist Entwicklung sinnvoll? Welche Infrastruktur verbessert sowohl Alltag als auch Tourismus? Wie können Gemeinden, Landwirtschaft und Naturschutz früh beteiligt werden?

Für Thomas Herrholz ergibt sich daraus eine anspruchsvolle Leitfrage. Sein belegter Windenergiebezug ist ein Teil des Themas, aber nicht das ganze Thema. Landwirtschaft, Tourismus und Naturschutz brauchen jeweils eine eigenständige politische Betrachtung.

Leitfrage an Thomas Herrholz

Frage an Thomas Herrholz

Wie wollen Sie Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus, erneuerbare Energien und kommunale Entwicklung im Wahlkreis 22 so miteinander verbinden, dass die Landschaft geschützt wird und gleichzeitig wirtschaftliche Perspektiven für die Menschen vor Ort entstehen?

Wo keine persönliche Position von Thomas Herrholz belegt ist, bleibt die Formulierung ausdrücklich eine Frage.

FAQ – häufige Fragen zum Thema

Warum gehört Tourismus in diese Themenreihe?

Weil Natur, Kultur und touristische Wege wichtige Standortfaktoren der Mecklenburgischen Seenplatte sind.

Wird ein landesweites Naturparkprojekt als Projekt des Wahlkreises dargestellt?

Nein. Es dient ausschließlich als Beispiel für die aktuelle landespolitische Verbindung von Naturinfrastruktur und nachhaltigem Tourismus.

Hat Thomas Herrholz eine aktuelle Position zur Landwirtschaft veröffentlicht?

Auf dieser Landingpage wird keine persönliche agrarpolitische Position behauptet.

Warum wird die Windenergie erneut erwähnt?

Weil Energieinfrastruktur Flächen, Landschaft und kommunale Planung betrifft und Herrholz hierzu eine aktuelle eigene Position veröffentlicht hat.

Was bedeutet „im Gleichgewicht“?

Gemeint ist eine nachvollziehbare Abwägung von Schutzgütern, wirtschaftlicher Tragfähigkeit und kommunaler Entwicklung.

Geprüfte Quellen und weiterführende Informationen

Stand: September 2026.

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